Praxisbeispiel
Auftraggeberseitige Begleitung einer CRM- und ERP-Implementierung über sechs Gesellschaften

Ausgangslage
Ein deutsches Hospitality-Unternehmen führt eine zentrale CRM-, Vertriebs-, Kommunikations- und Accounting-Struktur für sechs operative Gesellschaften ein.
Gewachsene Arbeitsweisen, unterschiedliche Systemstände und regionale Besonderheiten treffen auf den Anspruch, künftig auf einer gemeinsamen Datenbasis zu arbeiten.
Komplexität
Mehrere Standorte, Sprachen, Fachbereiche und bestehende Arbeitsweisen müssen während des laufenden Betriebs in einer gemeinsamen Systemlandschaft zusammengeführt werden.
- sechs operative Gesellschaften
- laufender Betrieb ohne Projektpause
- mehrsprachige Anwendergruppen
- unterschiedliche Datenqualität je Bereich
- externer Implementierungspartner
- parallele Fach- und Systemthemen
Rolle von CORBU
CORBU arbeitet auf Auftraggeberseite zwischen Management, operativen Fachbereichen, interner IT, Anwendern und externem Implementierungspartner – als Prüf-, Sparrings- und Übersetzungsinstanz.
Bearbeitete Themen
- Aufnahme und Prüfung bestehender Prozesse und Workflows
- Übersetzung betrieblicher Anforderungen in technische Anforderungen
- Klärung von Verantwortlichkeiten zwischen Gesellschaften und Zentralfunktionen
- Vorbereitung kritischer Entscheidungen für das Management
- Datenmigration: Umfang, Qualität, Verantwortung, Reihenfolge
- Test- und Abnahmelogik entlang realer Betriebsabläufe
- Strukturierung von Nutzerrückmeldungen nach dem Go-live
- Unterscheidung zwischen Fehler, Nachbesserung und neuer Anforderung
Klare Abgrenzung
CORBU übernimmt weder die technische Umsetzung noch die Projektleitung des Implementierungspartners und verkauft keine Software.
Vertrauliche Unternehmensinformationen, Systemdetails und Vertragsinhalte bleiben außerhalb dieser Darstellung. Ergebniskennzahlen werden bewusst nicht ausgewiesen.
Ein Go-live ist nicht erfolgreich, weil das System eingeschaltet wurde. Sondern weil der Betrieb zuverlässig damit arbeiten kann.
Aktueller Status
Das Projekt läuft. Die Begleitung erfolgt in regelmäßigen Prüfzyklen entlang der anstehenden Entscheidungen, der Datenthemen und der Nutzeraktivierung.
Übertragbare Erkenntnisse
- Gemeinsame Systeme scheitern selten an der Technik, sondern an unterschiedlichen Prozessdefinitionen je Gesellschaft.
- Wer Datenverantwortung nicht früh benennt, verschiebt sie unweigerlich in die Go-live-Woche.
- Anwender akzeptieren Veränderung eher, wenn sie den Zweck kennen – nicht nur die Klickfolge.
- Ein sauber getrenntes Change-Log schützt vor stiller Scope-Ausweitung und unklaren Kosten.
